Damit Sie wissen, wer Ihnen vis-à-vis sitzt:
Ich bin ein "Baldsechziger", verheiratet, habe eine volljährige Tochter und lebe mit meiner Familie im Raum Solothurn.
Berufliche Erfahrungen kann ich einbringen aus
- 2 abgeschlossenen EFZ-Ausbildungen je im Bereich Industrie (als Elektroniker) und Landwirtschaft (als Landwirt)
- der Arbeitsagogik als Mitarbeiter in einem Arbeitsprogramm für ausgesteuerte Personen
- der mehrjähriger Berufserfahrung als Sozialarbeiter in der Psychiatrie (UPD Bern)
- über 10 jähriger Tätigkeit im Kindes- und Erwachsenenschutz (als Abklärungsperson, als Berufsbeistand und als Behördenmitglied einer KESB)
- der Arbeit auf einem polyvalenten Sozialdienst
- der selbständigen Tätigkeit als Mediator in eigener Praxis in Solothurn (seit 2016)
- der ständigen Tätigkeit als Ehe- und Paarberater in eigener Praxis in Solothurn sowie einer Teilzeit-Anstellung auf einer regionalen Paarberatungsstelle (bis 2026)
- der seit 2020 bestehenden Mitarbeit als Therapeut in einem Interventionsprogramm für hochstrittige Eltern in Solothurn (Kinder aus der Klemme)
- der 2024 begonnenen Mitarbeit als Therapeut im Interventionsprogramm für hochstrittige Eltern (Kinder aus der Klemme) in Bern im Kompetenzzentrum Schlossmatt
Meine Batterien lade ich draussen in der Natur auf; beim Wandern und Bergwanderin; beim Sport; bei Musik und beim Zusammensein mit guten Freunden sowie beim Reisen.
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf an der Aare im Kanton Aargau realisierte ich schon früh, dass mich das "Warum" meist sehr interessierte. Weniger bezogen auf sachliche Gegebenheiten denn auf das Verhalten von Menschen - da musste es doch noch mehr geben? Heute sehe ich mich in der damaligen Zeit als interessierten Suchenden. Nach dem Abschluss meiner Schulzeit absolvierte ich in Baden eine handwerkliche Lehre - obwohl ich heute rückblickend gesehen, mit der Technik wohl wirklich "nichts am Hut hatte".
Wirklich interessant war schon damals das "InBeziehung-Sein" von Mensch zu Mensch! Sinnhaftigkeit; etwas Sinnvolles entwickeln/gestalten. Gar sogar im Ausland? In der Natur? In einer anderen Kultur? Vielleicht in der Entwicklungszusammenarbeit? Gedacht - getan: Ich entschied mich für eine weitere Ausbildung - als Landwirt. In Kombination mit einem späteren Agronomiestudium sollte dies der Zugang in die Entwicklungszusammenarbeit werden.
Eher per Zufall kam ich im Rahmen der Berufsmaturazeit als damals 26-jähriger in Kontakt mit Studierenden und Dozierenden einer Sozialarbeiterschule. Themen wie Psychologie, Philosophie, Ethik, Soziologie, Mensch sein, Menschenbilder, etc. "sprangen" mich buchstäblich an. Es fühlte sich an wie "angekommenen" sein; diesen Weg wollte ich weiter verfolgen; es fühlte sich stimmig an und ist es auch heute noch!
Meine Ausbildung als Sozialarbeiter FH/BSc begann ich 1997 in Bern; gleichzeitig arbeitete ich ab 1998 parallel dazu auch in einer psychiatrischen Klinik und konnte so erste Berufserfahrungen im Beratungsbereich sammeln. 2001 habe ich das Studium an der Berner Fachhochschule (BFH) abgeschlossen. Berufliche Erfahrungen konnte ich zuerst in der Psychiatrie sammeln, danach arbeitete ich über 15 Jahre in verschiedenen Funktionen und Rollen im Kindes- und Erwachsenenschutz ( als Abklärungsperson, als Berufsbeistand und als Behördenmitglied einer KESB) sowie im Bereich der freiwilligen Beratung. Bei all diesen Tätigkeitsbereichen seit 1998 waren Konflikte, schwierige Kommunikation und meist auch verletzte Gefühle ein Thema und Menschen waren davon direkt betroffen.
Fragen auf nach dem "Warum" oder eher nach dem "Wie" dies zu verändern wäre trieben mich immer wieder um. Therapeutische, systemische, selbstreflexive "tiefergreifende" Interventionsmodelle interessierten mich stets, so wandte ich mich diesen Bereichen immer mehr zu, mit der inneren Überzeugung (bis heute), dass "InBeziehung-Sein" gerade in schwierigen Situationen bis hin zum Konfliktfall nicht ausschliesslich auf einer rational-sachlichen Ebene abgehandelt werden kann - da gibt es noch mehr...
InBeziehung sein – auch im Konflikt – das interessiert mich. Oder anders: Sich lebendig und in Beziehung zu fühlen, wie miteinander gesprochen wird, miteinander gestritten und gerungen wird etc. und all die damit verbundenen Auswirkungen bewegen und faszinieren mich. Leben bedeutet für mich Veränderung und Weiterentwicklung – im Wissen aus eigener Erfahrung, dass dies nicht immer «wie durch Butter geht».
Krisen sind Krisen – und gleichzeitig auch immer wieder eine Chance, sich als Mensch weiter zu entwickeln. Wachstum, Entwicklung und Klärungen (auch als Paar) geschehen an der Grenze zwischen Liebe und Schmerz – jeder Mensch trägt das Potential in sich für Veränderung und Wachstum - auch in einer Krise!
Meine therapeutischen Weiterbildungen absolvierte ich bei Dr. med. dipl. rer. pol. Gunter Schmidt (hypnosystemische Beratung und Therapie) sowie bei Dr. Hans Jellouschek und Marianne Walzer (systemisch-integrative Paartherapie) in Tübingen und bei Erik van der Elst mit Justine van Lawick (Kinder aus der Klemme - ein Interventionsprogramm für hochstrittige Eltern) in Berlin. Bei den Beratungen mit hochstrittigen Eltern durfte ich mich von Daniel Pfister Wiederkehr im WILOB in Lenzburg ausbilden lassen und in der Ausbildung zum systemischen Supervisor am IEF Zürich darf ich mich von Prof. Dr. Liz Nikolai aus dem Helm Stierlin Institut in Heidelberg inspirieren lassen.
Seit 2016 besteht das Angebot von Mediationen in meiner eigenen Praxis. Das Angebot wurde konstant erweitert um die Bereiche Paarberatung, Einzelberatung, Klärungshilfe sowie angeordneten kinnfokussierten Beratungen im Falle von hochstrittigen Familien- und/oder Trennungskonflikten sowie bei Nachtrennungskonflikten und neu auch im Bereich Supervision. Bis September 2026 arbeitete ich noch in einem Teilpensum als Ehe- und Paarberater in einer regionalen Beratungsstelle. Seither bin ich in der kompletten Selbständigkeit angekommen.
Seit 2020 bin ich Teil des Therapeutenteams des Interventionsprogramms "Kinder aus der Klemme" in Solothurn. Seit 2024 wird dieses Programm auch in der Stadt Bern im Kompetenzzentrum Schlossmatt angeboten - auch da bin ich seit der ersten Kursdurchführung dabei.
- Kinder aus der Klemme Schweiz (KadK.ch)
- Kinder aus der Klemme Bern (Schlossmatt-Bern.ch)
- Kinder aus der Klemme Zürich
Aus- und Weiterbildungen:
- Fachkurs Kinderorientierter Umgang mit Verdachtsäusserungen bei Daniel Pfister-Wiederkehr; WILOB Lenzburg
- Fachkurs Klärungshilfe in Konflikten bei Adrian Kunzmann, Klärungshelfer und Supervisor BSO und Susanne Mouret, Klärungshelferin und Mediatorin SDM; Berner Fachhochschule
- Fachkurs Lösungsorientiertes Arbeiten bei hochstrittigen Eltern bei Daniel Pfister-Wiederkehr; WILOB Lenzburg
- Weiterbildung als Therapeut für hochstrittige Elternsituationen im Programm "Kinder aus der Klemme" bei Erik van der Elst und Christoph Klein; Pfefferberg Berlin
- Weiterbildung Systemisch - Integrative Paartherapie bei Dr. Hans Jellouschek und dipl. Pädagogin Marianne Walzer; Hans Jellouschek Institut Tübingen
- Fachkurs Scheidungs- und Trennungsmediation bei lic. iur. Sepp Habermacher und dipl.-Sozialpädagogin (FH) Maria Marshall; Berner Fachhochschule
- Fachkurs Hochstrittige Konflikte im Familienkontext bei dipl. Psychologe Heiner Krabbe; Berner Fachhochschule
- Advanced Studies CAS, Grundlagen der Mediation; Berner Fachhochschule
- Ressourcen- und Lösungsorientierte Therapie und Beratung bei Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt; WILOB Lenzburg
- Studium Soziale Arbeit; Berner Fachhochschule
Reto Baumann
Sozialarbeiter FH; systemisch-integrativer Paartherapeut HJI; systemischer Supervisor i. A.; Mediator BFH; Klärungshelfer und Fachtherapeut im Interventionsprogramm "Kinder aus der Klemme"

